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Arbeit in der Industrie

Informatik

Dr. Daniel Tille

Daniel Tille studierte Informatik mit Vertiefung auf Technische Informatik und erhielt sein Diplom im Jahr 2006. In seiner Zeit als Doktorand an der Universität Bremen setzte er danach seine Forschung auf dem Gebiet des computergestützten Schaltkreisentwurfs fort und schloss seine Promotion im Jahr 2011 ab. Von 2010 bis 2012 arbeitete er in der zentralen Forschungsabteilung der Daimler AG in Sindelfingen an neuen Verfahren, komplexe Fahrzeugfunktionen automatisiert zu testen. Seit 2012 ist Daniel Tille bei der Infineon Technologies AG in München tätig. Dort ist er als Design-for-Test Architect dafür verantwortlich, bereits beim Entwurf von Automotive Microcontrollern sicherzugestellen, dass produzierte Chips später gemäß höchster Standards auf Defekte getestet werden können. Darüber hinaus gibt er weiterhin regelmäßig Vorlesungen an den Universitäten Bremen und Freiburg, um Studierenden industrielle Praxis näher zu bringen.

Sein Statement zu Halle:
Halle ist eine großartige Universitätsstadt, der die vielen im Stadtkern verteilten, teilweise historischen Uni-Gebäude ein besonderes Flair verleihen. Es gibt alles, was das Studentenherz begehrt. Am Institut selbst herrscht eine nahezu familiäre Atmosphäre. Durch kleine Gruppengrößen pflegt man einen direkten Kontakt mit Professoren und Mitarbeitern. Sowohl fachliche als auch organisatorische Fragen können dadurch immer schnell und unkompliziert geklärt werden. Insgesamt blicke ich sehr gern auf meine Unizeit zurück.

Michael Schneider

Michael Schneider hat von 2007 bis 2013 in Halle Informatik studiert. Jeweils 3 Jahre für Bachelor und Master. Seit Oktober 2013 ist er bei der Firma Equicon fest als Software-Entwickler angestellt und im Projektgeschäft tätig. Dabei stellen sich ihm immer wieder unterschiedliche Herausforderungen und er hat mit wechselnden Projektpartnern zu tun.

Seit Statement zu Halle:
Der Start ins Studium war für mich eine große Veränderung: eigene Wohnung, mehr Verantwortung und ein größerer Abstand zur Familie, die einem sonst immer einfach unter die Arme greifen konnte. In Halle hat das alles super funktioniert. Wohnung, Anmeldung und Umzug liefen ohne Probleme. Die Anbindung der einzelnen Unistandorte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist sehr gut und auch mit dem Rad ist alles gut und sicher erreichbar. Bei der Eingewöhnung in den Universitätsalltag war der Fachschaftsrat Mathe/Info immer gerne bereit zu helfen.
Auch gibt es eine Vielzahl von Sportangeboten von Badminton, Krafttraining bis Tauchen. Diese sind für Studenten für eine geringe Gebühr jedes Semester belegbar.
Zurückblickend war die Studienzeit in Halle sehr gut und schön.

André Medek

André Medek (Geb. Gießler) hat von 2003 bis 2009 in Halle Diplom-Informatik studiert.
Von 2009 bis 2012 war er Graduiertenstipendiat der Siemens AG im Rahmen des Forschungsauftrages "Analyse von Spezifikationen elektronischer Stellwerke". Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut im BMBF-geförderten Projekt "Semi-automatische Differenzanalyse von komplexen Textvarianten" (SaDA) unter Leitung von Prof. Dr. Paul Molitor und Dr. Jörg Ritter.
Seit 2016 arbeitet er als Data Manager und Software-Entwickler an der Rheinland-Studie im Bereich Populationsbezogene Gesundheitsforschung des DZNE in Bonn.

Sein Statement zu Halle:
Für mich als Studierenden war Halle eine sehr angenehme Stadt, groß genug für ein umfangreiches Freizeitangebot voller Natur und Kultur und klein genug, um alle Wege mit dem Rad zu erledigen.
Dazu war das Wohnungsangebot günstiger als in anderen Uni-Städten.
In der Uni gab es viele Möglichkeiten, sich einzubringen und fachlich weiterzuentwickeln, die ich gern angenommen habe. Zum Ausgleich gab es ein unglaublich großes Angebot an Uni-Sportkursen, sodass ich in jedem Semester etwas neues ausprobieren oder etwas vertiefen konnte. Die Informatik wurde für mich schnell zentraler Lebensinhalt, das Studium war sehr anspruchsvoll und zugleich auch sehr befriedigend, wenn ich komplexe Zusammenhänge verstanden hatte und anwenden konnte.
Schon früh im Studium habe ich bemerkt, wie durch enge Zusammenarbeit mit Komilitonen auch die großen Herausforderungen des Studiums machbar wurden. Einige dieser Komilitonen wurden Freunde fürs Leben.
Die Arbeitsathmosphäre im Institut war sehr angenehm, ein offener Austausch mit Kollegen war immer möglich und fruchtbar. Die gute Vernetzung der Informatik mit Instituten anderer Fächer und lokalen Unternehmen bot immer eine Auswahl an Kooperationsmöglichkeiten, bei denen wir mit Methoden der Informatik den Partnern die Arbeit deutlich erleichtern und sogar völlig neue Möglichkeiten eröffnen konnten. Deren Begeisterung für die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit war für mich eine große Bestätigung, das richtige studiert zu haben.

Elisa Herold

Elisa Herold begann mit ihrem Informatikstudium im Oktober 2014. 3 Jahre später, im Oktober 2017 schloss sie ihr Bachelor-Studium ab und im Dezember 2019 ihr Master-Studium. Seit Januar 2020 arbeitet sie als Software-Entwicklerin bei der halleschen Firma Datameer.

Ihr Statement zu Halle:
Wer nicht in eine riesige Stadt zum studieren möchte, ist in Halle genau richtig. Sowohl die Infrastruktur, als auch das Freizeitangebot, bietet alles, was man braucht, von Kino über Schwimmbäder und diverse Sportmöglichkeiten. Die ganze Stadt ist mit dem Rad in relativ kurzen Zeiten erreichbar.
Das Institut für Informatik ist sehr familiär. Bei Fragen stehen die Bürotüren derDozenten in der Regel offen oder eine Kommunikation per Mail ist möglich. Ich hatte keinerlei Vorkenntnisse für das Studium und meine Schule bot leider nicht die Möglichkeit, Informatik in der Oberstufe zu belegen. Der Einstieg ins Studium war nicht immer leicht, aber mit Hilfe von Dozenten, Kommilitonen und einer Menge Ehrgeiz und Fleiß ist ein sehr guter Abschluss auf jeden Fall möglich.
Das Unisport Angebot ist eine wunderbare Möglichkeit in verschiedene Sportarten rein zu schnuppern und sie für sich zu entdecken. So habe ich diverse Tanzkurse und Sportkurse absolviert, in denen ich danach weiter aktiv geblieben bin. Unter anderem habe ich in meiner Studienzeit tauchen gelernt und bin noch heute als Übungsleiter für neue Tauchschüler an der Universität aktiv.

Delia Elmrich

Delia Elmrich hat 2009 ihr Studium der Informatik in Halle begonnen, ihren Bachelorabschluss erhielt sie 2012 und ihren Masterabschluss 2016, mit der Vertiefungsrichtung technische Informatik.

Sie hatte noch vor ihrer Masterverteidigung drei Vorstellungsgespräche und wäre bei allen drei Firmen eingestellt worden. Entschieden hat sie sich für eine Kariere beim Mitteldeutschen Rundfunk in Halle als Ingenieurin.

Ihr Statement zum Studium Informatik an sich

Wer sich entscheidet Informatik zu studieren, sollte sich klar sein, dass es ein anspruchsvolles Studium ist. Man ist gut dafür gerüstet, wenn man Spaß daran hat, Rätsel zu lösen und lange an Problemen zu arbeiten. Ich hätte mein Studium niemals so bewältigt, ohne meine Kommilitonen, die später zu wahren Freunden geworden sind. Dieses Studium zwingt einen zur Teamarbeit. Das ist auch gut so, denn in den meisten Fällen arbeitet man später auch in einem Team. Ich habe das Studium 2009 begonnen, weil es mein bestes Fach in der Schule war, es hat ein halbes Jahr gedauert und ich war verliebt in dieses Fachgebiet und ich kann mir bis heute nicht vorstellen, etwas anderes zu machen.

Ihr Statement zum Studium der Informatik in Halle

Die Fakultät der Informatik in Halle ist eine verhältnismäßig kleine Fakultät. Das hat den Vorteil, dass Dozenten und Professoren aufgeschlossen sind, den Studenten bei ihren fachlichen Problemen zu helfen. Leider heißt das auch, dass das Angebot für Vertiefungsfächer im Masterstudium nicht allzu groß ist, es reicht aber aus für einen sehr guten Masterabschluss. Im Bachelor und auch im Masterstudium bringt die kleine Größe dieser Fakultät auch den Vorteil eine relative Nähe zur ansässigen Industrie zu haben. Innerhalb eines Kurses kann man sich bereits die ersten Sporen im ‚echten‘ Berufsleben verdienen.

Ich habe während des Studiums das Angebot des Fachschaftsrates rege genutzt. Von Spieleabenden, über Theaterbesuche, der Weihnachtsfeier und zum Sportfest war ich überall dabei und habe die gemeinsame Zeit mit meinen Freunden genossen. Gegen Ende meines Studiums war ich dann selbst zwei Jahre im Fachschaftsrat aktiv und habe viel über das Organisieren einer Gruppe gelernt.

Ihr Statement zur Stadt Halle
Halle ist eine Stadt im Wandel, an vielen Ecken ist sie noch unansehnlich, aber sie entwickelt sich immer weiter. Auch für mich war sie erst auf den zweiten Blick schön. Jetzt bin ich überzeugte Wahlhallenserin und genieße die große Parklandschaft, das kulturelle und soziale Angebot der Stadt. Die vielen Möglichkeiten mal Auszugehen und die gute Erreichbarkeit durch die Straßenbahn oder mit dem Rad.

Felix Knispel

Felix Knispel begann sein Studium der Informatik 2009. 2012 machte er seinen Bachelor- und 2016 seinen Master-Abschluss. Mittlerweile arbeitet er als Java-Entwickler bei der EWERK IT GmbH in Leipzig. Dort beschäftigt er sich mit der Entwicklung von Backend-Anwendungen für Kunden verschiedenster Branchen, hauptsächlich für die Leipziger Strombörse.

Sein Statement zu Halle:

Als gebürtiger Hallenser bin ich im Studium meiner Heimatstadt treu geblieben. Die Universität verteilt sich über die ganze Stadt und bestimmt das Leben in Halle. Ein Großteil der in Halle Lebenden sind Studenten.

Auch neben dem eigentlichen Studium bietet die MLU viele Aktivitäten. Insbesondere war ich von dem Angebot des Universitätssports sehr begeistert. Ferner gibt es über das Jahr verteilt viele tolle Veranstaltungen, die von der Uni und den Fachschaften organisiert werden (Partys, Sportfest, Lange Nacht der Wissenschaften, ...).

Das Studieren am Institut für Informatik selber hat mir auch sehr gefallen. Offene Türen und Ohren der Dozenten zu jeder Zeit, ein zentraler schöner Campus, ein breitgefächertes Modulangebot mit vielen Wahlmöglichkeiten (insbesondere im Master) und das freundliche Miteinander sind nur wenige Punkte. Das Institut ist von den Studierendenzahlen her ein eher kleines Institut. Eine Eigenschaft, die dem Studium nur zugutekommt. Auch über Jahrgänge hinweg kennt und hilft man sich. Ich hatte zudem während des Studiums die Möglichkeit durch Mitarbeit in einem Forschungsprojekt einer Arbeitsgruppe und anderen Einstellungen als HiWi mir einige Euros dazu zu verdienen.

Alles in allem ist mein Informatikstudium in Halle eine Zeit, auf die ich sehr gerne zurückblicke.
 

Bioinformatik

Ulrike Schneider

Ulrike Schneider hat von 2005 bis 2013 Bioinformatik in Halle als Diplomstudiengang studiert. Jetzt wohne sie in Weimar und arbeitet in einer kleinen IT-Abteilung beim Schaltanlagenbau Erfurt. Ihre Abteilung ist für die Anpassungsprogrammierung für die Mitarbeiter der gesamten Firma verantwortlich. Ihr Aufgabengebiet ist abwechslungsreich (ERP, Datenbanken, Administration).

Ihr Statement zu Halle:
Ich habe gern in Halle an der Saale studiert. Es gibt ein großes Sportangebot, bei dem ich mich viel ausprobiert habe. Die Yogastunden und das Konditionstraining vermisse ich immer noch. Der Fahrradweg zur Uni ging für mich über den Park und war wunderschön. Teilweise finden die Vorlesungen in unterschiedlichen Fakultäten statt. So lernt man Halle besser kennen und kann sich mit Studierenden aus anderen Studienrichtungen gut austauschen. Das Studium war für mich schwierig und sehr anspruchsvoll, aber mit Fleiß, klugen Kommilitonen sowie Durchhaltevermögen habe ich das Studium mit einem guten Abschluss geschafft und bin mit meinem jetzigen Arbeitsplatz zufrieden.

Dr. Martin Nettling

Martin Nettling hat 2002 mit seinem Studium der Bioinformatik in Halle begonnen. 2008 machte er seinen Diplom-Abschluss und begann im Oktober sein Promotionsvorhaben am Institut für Informatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ab 2010 entwickelte Martin Nettling für die Firma Unister Suchmaschinentechnologie. 2016 wurde er im Bereich BigData für die hallesche Firma Datameer tätig. Im April 2017 schloss er seine Promotion im Bereich Phylogenie und Vorhersage der Genregulation bei Ivo Große ab.

Sein Statement zu Halle:
Halle ist eine maßlos unterschätze Universitätsstadt. Nicht nur, dass die Möglichkeiten und die Menge der Studienangebote riesig sind, so wird einem auch genug Ablenkung von seinem Studium geboten. Einen ersten Eindruck von Halle bekommt man am besten bei einer Rundfahrt auf der Saale, beginnend am viel besungenem Krug zum grünen Kranze. Von dort aus kann man mit der Straßenbahn direkt zum Markt mit dem berühmten freistehenden roten Turm und seiner Doppelkirche fahren, um dann die historische Innenstadt zu erkunden. Es lässt sich schwer vermeiden nicht in das eine oder andere Café einzukehren.
Ich habe an Halle schnell schätzen gelernt, dass man Alles von Überall in etwa 30 Minuten erreichen kann. Kino, Museen, Eisdom, Sporthallen, Bars und mit etwas mehr Zeit auch Leipzig. Das hat es zwar schwer gemacht sich aufs Studium zu konzentrieren, doch mit der Unterstützung meiner Kommilitonen und den freundlichen, ja fast familiären Verhältnis zu meinen Professoren war es kein Problem den Einstieg zu finden und auch den Abschluss zu erreichen.
Auch nach dem Studium hat mich die Gegend um Halle/Leipzig gereizt. Vor allem aus Gründen der Infrastruktur und des wirtschaftlichen Wachstums ist es überlegenswert sich hier niederzulassen.

Martin Porsch

Martin Porsch studierte ab 2005 Bioinformatik an der MLU. Er hat sein Diplom 2012 erhalten und promoviert seitdem in der Bioinformatik bei Prof. Große hier in Halle. Seit 2019 arbeitet er als Software-Entwickler am Hallenser Standort bei der CGI, einem der weltweit größten Consulting-Unternehmen.

Sein Statement zu Halle:
Ich kam wegen des Chemiestudiengangs und blieb wegen der Bioinformatik. Halle hat einen der besten Chemiestudiengänge des Landes, deswegen bin ich auf Halle aufmerksam geworden. Ich konnte mich aber nicht zwischen meinen beiden Interessen Chemie und Informatik entscheiden, bis ich den Bioinformatikstudiengang hier entdeckte. Ich war sofort Feuer und Flamme für diese Kombination. Die Chemie habe ich seitdem hinter mir gelassen und konzentriere mich vollends auf Algorithmen in genetischen Daten.
Als Leipziger hatte ich früher kein gutes Bild von Halle, doch mittlerweile hat sich das komplett geändert. Die Kulturszene in Halle ist reichhaltig. Die Kinos, Museen und Bars habe ich sehr zu schätzen gelernt. Halle und Leipzig sind für mich nun eine Einheit - die S-Bahn mein zweites Wohnzimmer. Man kann problemlos in Leipzig wohnen und in Halle studieren oder in Halle wohnen und in Leipzig in die Clubs gehen. Die beiden Städte ergänzen sich perfekt.
Mit der Bioinformatik habe ich einen fantastischen Studiengang gefunden, der deutschlandweit zu den besten gehört und extrem gut vernetzt ist. In einem fast familiären Umfeld habe ich alles für meine Promotion gelernt und um jetzt in der Wirtschaft Fuß zu fassen.
 
… und viele mehr. Einige von ihnen werden wir hier vorstellen, sobald wir die entsprechenden Daten und die Erlaubnis erhalten haben.